Q?Warum blutet mein Zahnfleisch beim Zähneputzen?
A.Zahnfleischbluten, ein Symptom der Zahnfleischentzündung, kann viele Ursachen haben. Häufig ist jedoch eine unzureichende häusliche Mundhygiene die Hauptursache dafür. Aber auch bestimmte Medikamente, eine bestehende Schwangerschaft und überstehende Zahnrestaurationen können eine Gingivitis verursachen.

Putzen Sie Ihre Zähne 2-mal täglich für 3 Minuten nach einem System. Zuerst alle Zahnflächen im Oberkiefer. Danach alle Zahnflächen im Unterkiefer. Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten sollten fixer Bestanteil einer adäquaten täglichen Mundhygiene sein. Verwenden Sie keine Zahnbürsten die älter als 3 Monate sind. Die Zahnbüste ist ein Nährboden für Bakterien und sollte daher regelmäßig gewechselt werden.

Für eine genaue Abklärung Ihrer Probleme vereinbaren Sie am besten noch heute einen Kontrolltermin in unserer Ordination.

Q?Ist Amalgam schädlich für meine Gesundheit?
A.Es gibt zahlreiche Studien die belegen, dass Amalgam die Gesundheit beeinträchtigt. Amalgam enthält Quecksilber, ein Schwermetall, das sich in unterschiedlichen Bereichen des Körpers einlagern kann.

Die größte Belastung für den Körper entsteht beim Legen oder beim Entfernen einer Amalgamfüllung durch in Lösung gehende Quecksilberpartikel und freiwerdende Quecksilberdämpfe.

Auf Patientenwunsch entfernen wir alte Amalgamfüllungen unter der Anwendung von Kofferdam (Schutzgummi). Somit wird das Eindringen von kleinen Partikeln in die Mundschleimhaut verhindert und Ablagerungen von Amalgamteilchen im Magen-Darm Trakt und der Lunge vorgebeugt.

Q?Sind Versorgungen aus Kunststoff oder aus Keramik besser?
A.Grundsätzlich ist jedes Material immer nur so gut wie man es verarbeitet.

KUNSTSTOFFFÜLLUNGEN werden direkt in einer Behandlungssitzung in den zu versorgenden Zahn eingebracht. Sie stellen eine sehr gute, ästhetische, köperverträgliche und haltbare Alternative zu Amalgamfüllungen dar.
Vorteil: Ästhetik; kurze Verarbeitungszeit; gute Körperverträglichkeit; weicher Biss
Nachteil: Verfärbungen am Übergang vom Kunststoff zum Zahn nach einigen Jahren; Schrumpfung des Materials; Randspalt; evtl. schlechter Kontaktpunkt

KERAMIKFÜLLUNGEN sind aufgrund Ihrer Langlebigkeit und Festigkeit bei größeren Zahnsubstanzdefekten das Mittel der Wahl, um Zähne zu restaurieren.
Vorteil: Ästhetik, gute Körperverträglichkeit, Langlebigkeit, guter Randschluss (Zahn/ Restauration); guter Kontaktpunkt zum Nachbarzahn
Nachteil: Kosten, zwei Behandlungssitzungen (1. Präparation und Abformung, 2. Einsetzen der Restauration)

Q?Ist ein Implantat besser als eine Keramikbrücke?
A.Wenn ein Zahn aus verschiedenen Gründen verloren geht, sollte dieser durch ein Implantat oder durch eine Brücke ersetzt werden. Sind die benachbarten Zähne einer Zahnlücke vollkommen gesund, ist bei genügend Knochenangebot heute ein Implantat das Mittel der Wahl, um diese Lücke wieder zu schließen. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln die im Kieferknochen verankert werden. In der Regel kann das Implantat nach ca. 3 monatiger Einheilung in den Knochen mit einer Krone versorgt werden.

Besteht jedoch zusätzlich ein Versorgungbedarf der zur Lücke angrenzenden Nachbarzähne (große Füllungen, wurzelbehandelte Zähne) oder ist nicht genügend Knochen im Lückenbereich vorhanden, kann eine Brücke aus Vollkeramik, Zirkonoxyd oder Verblendmetallkeramik durchaus sinnvoll sein.

Beide Behandlungsmethoden sind hochwertige langlebige Versorgungen, die die vollständige Kauqualität und Ästhetik wiederherstellen.

Q?Was muss ich nach einem chirurgischen Eingriff beachten?
A.Um eine bestmögliche Heilung zu erzielen, bitten wir Sie folgende Punkte zu beachten:

  • Reinigen Sie den Wundbereich vorsichtig mit einem in TEBODONT® Flüssigkeit oder 0,2% CHLORHEXAMED® getunkten Wattestäbchen
  • Vermeiden Sie Wärmezufuhr im Operationsbereich (Sonneneinstrahlung, Hitze).
  • Vermeiden Sie heiße Getränke am Tag der Extraktion (Tee, Kaffee).
  • Trinken Sie keinen Alkohol und vermeiden Sie das Rauchen für die nächsten 3 Tage (Nachblutungsgefahr, Wundheilungsstörungen).
  • Essen Sie erst, nachdem die Betäubung nachgelassen hat. Keine breiige Kost und keine Milchprodukte für 3 Tage.
  • Bitte unterlassen Sie Spülungen.
  • Kühlen Sie den Wundbereich am Tag des chirurgischen Eingriffes von außen mit einem Eisbeutel oder mit Coolbags.
  • Vermeiden Sie für ca. 1 Woche sportliche Aktivitäten.
  • Bitte putzen Sie Ihre Zähne wie gewohnt.
  • Schmerzen im Wundgebiet nach dem Abklingen der Spritzenwirkung sind möglich.
  • Bei kleineren Nachblutungen nehmen Sie bitte eine Wundkompresse aus einem Verbandskasten (Alternative: frisches Stofftaschentuch) und beißen ca. 15 min fest auf.
  • Vergessen Sie nicht die Ihnen verschriebenen Medikamente entsprechend den Anweisungen einzunehmen.
  • Bei unvorhersehbar starken Schmerzen, starken Blutungen oder bei besonderer Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes (Fieber, starke Schwellung, starke Schluckbeschwerden, Hautausschlag) bitten wir Sie, sofortige Rücksprache mit uns zu halten.
  • In ihrem eigenen Interesse empfehlen wir Ihnen, den vereinbarten Kontrolltermin und den Termin zur Nahtentfernung verlässlich einzuhalten.